von Patricia Valerio am 13. Januar 2011
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In den Nationalparks in Südafrika leben nur noch ca. 20.000 Nashörner. Im Jahr 2010 wurden mindestens 333 Nashörner getötet, fünf weitere Tiere mussten bereits in den ersten Tagen des neuen Jahres ihr Leben lassen. Im vergangenen Jahr wurden mehr Tiere getötet als im Zeitraum zwischen 2000 und 2007; 162 Personen wurden der Wilderei verdächtigt oder bei der Tat überführt.

In Südafrika erhält ein Wilderer für ein Horn ca. 25.000 – 30.000 ZAR (ca. 2800 – 3400 EUR), in Mosambik ca. 25.000 ZAR pro Kilogramm. Ein Horn wiegt ungefähr 7 Kilogramm. In Asien gilt das gemahlene Horn als potenzförderndes Mittel und wird zu sehr hohen Preisen gehandelt. Für dieses Geld riskieren Wilderer alles, sogar ihr Leben – bei Übergriffen auf Nashörner wurden diesen Monat bereits 5 Wilderer erschossen, als es zur Konfrontation mit den Rangern kam. Engagierte Gegner der Wilderei kämpfen für den Erhalt der Nashörner und patroullieren in Schichten, um das Eindringen von Wilderern in den Nationalparks zu verhindern. Mittlerweile ist in einigen Nationalparks das mitführen von Mobiltelefonen während der Pirschfahrt verboten, weil getarnte Wilderer so GPRS-Daten von gesichteten Nashörnern erlangen und wenige Stunden später an diesem Ort zuschlagen.

Wir wollen nicht zusehen, wie die Nashörner aussterben! Mit der Challenge 4 a Cause sammelt Rhino Afrika Spenden, um den Kampf gegen die Wilderer zu unterstützen. Im letzten Jahr sammelten wir mit unsere Aktion ca. 800.000 ZAR (ca. 90.000 EUR) und auch in 2011 werden wir unseren Teil zum Erhalt der Nashörner beitragen. Erfahren Sie mehr über die Challenge 4 a Cause und spenden: https://rhinoafrika.de/challenge4acause