von Stefanie am 1. Juli 2014
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Der Chobe Fluss ist für die großen Elefantenherden bekannt, die regelmäßig am Flussufer gesichtet werden können. Der Fluss schlängelt sich von West nach Ost durch die afrikanische Landschaft, bevor er in den Sambesi mündet und anschließend mit voller Gewalt über die Klippen der Viktoria Fälle fließt.

Wir haben die neuesten Mitglieder unserer Rhino Afrika Familie auf die Reise geschickt – von Chobe über den Sambesi bis hin zu den Viktoria Fällen. Unsere acht neuen Reiseberater werden Ihnen hier mit eigenen Worten beschreiben, welche Erfahrungen Sie während ihrer Bildungsreise gemacht haben. Wir beginnen mit den ersten beiden Tagen und Berichten von Daisy und Chantal.

Rhino Africa Mädels im Chobe Nationalpark

 

Montag: 19. Mai – (von Daisy)

Wir konnten unsere Reise nach Chobe in Botswana und an die Viktoria Fälle kaum erwarten. Selbst ein zeitiger Flug konnte die Freude nicht trüben. Wir flogen nach Livingstone und konnten beim Sinkflug schon einen Blick auf die Viktoria Fälle erhaschen. Vom Flughafen fuhren wir zum Kazangula Grenzübergang, von wo aus wir mit einem Bootstransfer nach Botswana weiterreisten. In einem offenen Safarifahrzeug fuhren wir anschließend zur Sanctury Chobe Chilwero Lodge für unsere erste Übernachtung in Chobe.

Wir wurden bei unserer Ankunft herzlich willkommen geheißen. Bei Betreten des Rezeptionsbereichs konnten wir die Weiten des überfluteten Chobe Flusses und die verstreut gelegenen kleinen Inseln sehen. Wir wurden sofort auf eine Sunset Cruise entführt  – und konnten dabei einige Elefanten und andere Tiere am Flussufer beobachten -, gefolgt von einem Abendessen und dem ein oder anderen Glas Wein.

Chobe Chilwero Sanctuary

Am nächsten Morgen erlebten wir unsere erste Pirschfahrt auf der wir Büffel, Impalas, einen Leoparden und eine Vielzahl von Vögeln und Antilopen sahen.

Die Zimmer in Chobe Chilwero sind wunderschön und geräumig. Die Lodge strahlt Ruhe und Entspannung aus, sodass man länger bleiben möchte, um dieses Gefühl auszukosten. Wir mussten jedoch schon wieder aufbrechen und zu unserer nächsten Destination weiterreisen.

 

Tuesday: 20 May – Chantal

Unsere erste Pirschfahrt in Chobe war für jeden von uns aufregend. Wir sahen einen Leoparden, der in einem Baum entspannte und nach einem morgendlichen “Snack” Ausschau hielt – Impalas. Dann sprang er von seinem Ast und verschwand im hohen Gras. Nach einem leckeren Frühstück in Chilwero reisten wir weiter nach Kasane und schauten uns einige weitere großartige Lodges der Region an: Chobe Marina, Chobe Safari und Chobe Bush Lodge.

Leoparden im Chobe Chilwero Refugium

Anschließend führte unsere Reiseroute uns zum Chobe Nationalpark, wo wir einen Kampfadler gehen konnten. Bei unserer Ankunft in der Chobe Game Lodge wurden wir von Mytie (Guest Relations Manager) und Vincent (Marketing Executive) begrüßt. Nach dem Check-In zeigte uns Vincent das Hauptdeck, wo wir an der Champagnerbar verwöhnt wurden.

Wir verbrachten einige Zeit damit, die Schönheit des Flusses zu betrachten. Dann war es auch schon Zeit für Mittagessen, welches uns mit einer Vielfalt von Gerichten begeisterte. Chippo (ausgesprochen “Hippo”), unser Guide, nahm uns anschließend auf eine Flussbootsfahrt mit und teilte viele ihrer Geschichten und Erlebnisse mit uns, während wir an Gin & Tonic nippten.

Die Elefantenbeobachtungen waren das Beste – wir wollten nicht abreisen. Mein persönlicher Favorit war ein großer Elefant, der sich auf seinen Rücken wälzte und die Beine in die Luft streckte, bevor er sich wieder aufrichtete. Die Tiere schienen Spaß zu haben und waren einfach zu niedlich.

Unsere Flussbootsfahrt endet mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang. Aber der Tag war noch nicht vorbei. Wir kehrten zur Lodge zurück und machten uns für ein Buschdinner am Chobe Fluss fertig. Zu unserer Überraschung hatte die Lodge eine Marimba Band arrangiert, die für Unterhaltung während des Essens (leckerer Impala- und Gemüse-Eintopf) sorgte. So endete ein weiterer Tag im Paradies.

Auf Kanufahrt auf dem Chobe

 

Mittwoch: 21.Mai – Chantal

Chippo weckte uns sehr früh am nächsten Morgen. Wir trafen uns in der Lounge zu Rusks und Kaffee und brachen kurz darauf mit Chippo zu unserer zweiten Pirschfahrt auf. Wir hatten das Glück auch hier wieder einen Leoparden zu sehen!

Nach einem köstlichen Frühstück nahm John uns mit auf eine “Öko-Tour” durch das Haus und zeigte uns die nachhaltigen Praktiken, die in der Lodge angewandt werden.


Vergessen Sie nicht, uns zu kontaktieren, um mit der Planung Ihrer eigenen Afrika-Safari zu beginnen!

In Botswana ist derzeit Hochsaison (von Juni bis Oktober) mit exzellenten Wildbeobachtungen in den meisten Gebieten und nur wenigen Moskitos. Sie sollten Ihre Safari in diesem Zeitraum in Botswana 8-10 Monate im Vorfeld buchen, um sicherzugehen, dass Ihre Wunschunterkünfte noch verfügbar sind. Botswana ist jedoch auch außerhalb der Hochsaison sehenswert und bietet eine ganz andere Erfahrung. Erleben Sie vor allem viele Jungtiere und die üppige grüne Vegetation oder aber spektakuläre Dezembergewitter.