von Stefanie am 31. August 2014
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Unsere Reiseberater besuchen regelmäßig die verschiedenen Unterkünfte, die wir Ihnen anbieten. Diese Reisen dienen dazu, Ihnen stets aktuell die besten Lodges, Hotels und Camps empfehlen zu können. Vor einigen Monaten machte sich auch unsere deutsche Reiseberaterin Julia Grass auf die Reise. Ihre Ziele waren Londolozi, Chitwa Chitwa und Tanamera. Auf einer fünftägigen Selbstfahrertour erkundete sie diese drei Lodges gemeinsam mit ihrem Freund und kehrte mit unvergesslichen Erlebnissen und einigen spektakulären Aufnahmen nach Kapstadt zurück.

Wieder im Büro angekommen, berichtet Sie von den Erlebnissen, die sie in den verschiedenen Lodges gemacht hat und kann es kaum erwarten, auch ihren Kunden eine atemberaubende Reise zu diesen Safari-Destinationen zusammenzustellen.


In folgendem Video erfahren Sie, was Ihnen Londolozi Founders zu bieten hat:


Ein zeitiger Flug von Kapstadt nach Johannesburg machte es möglich, das Julia bereits 8 Uhr morgens auf dem Weg Richtung Londolozi war. Die Fahrt von Johannesburg dauert rund sieben Stunden. Einfacher geht es per Linienflugzeug von Johannesburg zum Krüger Mpumalanga Flughafen in Nelspruit, von wo der Transfer zur Lodge nur noch circa zweieinhalb Stunden dauert. Wer sich auf der Reise absoluten Komfort gönnen möchte, kann per Kleinflugzeug zu einer Landebahn nahe der Lodge fliegen (Dauer rund anderthalb Stunden) und wird dort von einem privaten Ranger abgeholt.

Auf Safari in Londolozi

Ein besonderes Highlight erlebte Julia am nächsten Tag (ihrem Geburtstag), als sie auf der morgendlichen Pirschfahrt ihre erste Leopardenbeobachtung machte. Die sonst so scheuen Wildkatzen lassen sich in Londolozi häufig beobachten – nicht umsonst ist das Sabi Sand Private Game Reserve, in dem Londolozi liegt, als „Land der Leoparden“ bekannt.

Übernachtet hat Julia im Londolozi Founders Camp, wo Sie auf Kunden unserer englischsprachigen Kollegin Judy traf. Die Gäste aus den USA verbrachten insgesamt vier Nächte hier und berichteten begeistert von ihren Erfahrungen. Auch Sie können solche einzigartige Erfahrungen im Sabi Sand Wildreservat machen – kontaktieren Sie uns und beraten Sie sich mit einem unserer Reiseexperten, die Ihnen die besten Lodges für Ihre Bedürfnisse empfehlen werden.


Nach nur einer Nacht hieß es für Julia schon wieder Abschied nehmen. Nach einer morgendlichen Pirschfahrt und einem köstlichen Frühstück wurde sie mit einem Geburtstagsständchen verabschiedet und machte sich auf den Weg in Richtung Chitwa Chitwa.

Chitwa Chitwa

Während Londolozi im südlichen Teil des Sabi Sand liegt und durch das Shaws Gate erreicht wird, ist Chitwa im Norden des Reservats gelegen. Selbstfahrer müssen demnach zuerst das Game Reserve verlassen und außen herum zum nördlichen Gate, dem Lowrie Gate, fahren. Die Fahrt dauert ca. 3 Stunden. Für Ihren Komfort empfehlen wir Ihnen, einen SUV für die Strecke zu mieten. Alternativ können Sie per Kleinflugzeug von Londolozi nach Chitwa Chitwa weiterreisen.

Nach der Ankunft in Chitwa Chitwa nahmen Julia und Albert an einer abendlichen Pirschfahrt teil. Auch der auf Safaris traditionelle Sundowner Drink bei Sonnenuntergang durfte hierbei nicht fehlen. Er wurde in der Nähe der Lodge direkt an einem von Nilpferden und Krokodilen bevölkerten Damm durchgeführt.

 

 

Auf der nächtlichen Pirschfahrt hatte Julia auch hier das Glück, einen Leoparden zu sehen. Diese Beobachtung entpuppte sich als etwas ganz Besonderes. Der Leopard hatte eine Antilope erlegt und begann im Lichtkegel der Scheinwerfer mit seiner Mahlzeit, bevor er sie anschließend in einem Baum vor anderen hungrigen Räubern in Sicherheit brachte. Eine solche Beobachtung ist ebenso selten wie besonders, denn sie zeigt wie kaum ein anderes Erlebnis den Kreislauf des Lebens in der Wildnis.

 

Zwei Nächte verbrachten Julia und Albert in Chitwa Chitwa und nahmen an zahlreichen Pirschfahrten teil, auf denen Sie nicht nur die „Big 5“ sahen, sondern auch viele weitere Tiere Afrikas. Besonderes Highlight jeder Pirschfahrt sind Sundowner Drinks (bei abendlichen Fahrten) oder Kaffee und heiße Schokolade (bei Morgenfahrten), die an einem kalten Wintermorgen mehr als willkommen sind.


Tierbeobachtungen in Chitwa Chitwa

Im Mittelpunkt stehen bei einem Aufenthalt in einer Safari Lodge selbstverständlich die Tierbeobachtungen. Sowohl in Chitwa Chitwa als auch in Londolozi hatte Julia das Glück, die „Big  Five“ zu sehen: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Solche Tierbeobachtungen sind ein unvergessliches Erlebnis und bieten Möglichkeiten für spektakuläre Aufnahmen, die Freunde und Familie zu Hause inspirieren werden, ihre nächste Reise auch auf Safari zu verbringen.

leopard attackieren büffel Safari im Krüger

Gemeinsam mit Ranger und Spurenleser nehme Gäste an zwei Pirschfahrten täglich teil – morgens und abends, da die Tiere zu diesen Zeiten am aktivsten sind und Sie die besten Möglichkeiten für Tierbeobachtungen haben. Nachtpirschfahrten sind nur in privaten Reservaten möglich, da staatliche Nationalparks Ihre Tore am Abend schließen. Zudem können Sie in privaten Game Reserves den Tieren direkt in den Busch folgen, während Sie in Nationalparks nur auf den befestigten Straßen unterwegs sein dürfen.


Zum Tagesablauf in privaten Reservaten gehört häufig auch eine Buschwanderung nach dem Frühstück, auf der Sie die kleineren Bewohner der Wildnis sowie die Pflanzenwelt besser kennen lernen können. Den Nachmittag können Sie entspannt in Ihrer Unterkunft verbringen, bevor i.d.R. ein leckerer Nachmittagstee serviert wird.

Eine weitere Tradition auf Safari sind die Sundowner Drinks auf der Pirschfahrt und ein Boma-Abendessen. Eine Boma ist ein traditionelles Freiluftrestaurant, wo Sie unter freiem Himmel essen und die Wildnis genießen. Julia und Albert kamen am zweiten Abend Ihres Aufenthalts in Chitwa Chitwa in den Genuss eines Boma-Dinners. Die Lodge stellte allen Gästen traditionelle Gewänder bereit, sodass das Abendessen ein besonders authentisch afrikanisches Ambiente hatte. Neben einer großen Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten können sich abenteuerlustige Gäste auch an traditionell afrikanischen Delikatessen versuchen.

Panoramaroute

Nach zwei Nächten in Chitwa Chitwa traten Julia und Albert die Heimreise an. Dabei entschieden sie sich für die Fahrt entlang der Panoramaroute. Um die Schönheit der Landschaft hier vollkommen auszukosten, reisten die beiden entgegen dem Uhrzeigersinn zuerst Richtung Norden, durchquerten den Strydom Tunnel und fuhren dann entlang der R532 weiter Richtung Süden. Sie stoppten bei den „Three Rondavels“ und bei „God’s Window“, bevor sie auf direktem Weg weiter zur Tanamera Lodge fuhren.

Ausblick auf der Panorama Route

 

Entlang der Panoramaroute gibt es eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Um diese ohne Zeitdruck zu erkunden, empfiehlt Julia ihren Kunden, die die Panoramaroute als Selbstfahrer erkunden möchten, zwei Nächte in der Lodge einzuplanen, sodass sie von ihrer Unterkunft aus ohne Zeitdruck Ausflüge an die Panoramaroute machen können.


Die beste Zeit für eine Safari im Krüger Nationalpark ist in den südafrikanischen Wintermonaten. Insbesondere Juli und August eignen sich für Tierbeobachtungen, denn es sind die trockensten Monate des Jahres, wodurch Tiere auf der Suche nach Wasser häufig an den Wasserlöchern gesichtet werden können. Zudem ist die Vegetation weniger dicht, sodass es Ihnen leichter fallen wird, Wildtiere im Busch zu erspähen. Wer in der besten Safari Zeit in den Krüger Nationalpark reisen möchte, sollte 10-12 Monate im Voraus buchen.

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