von Katharina Riebesel am 15. Januar 2018
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Ostafrika ist für viele der Inbegriff von Safari: Grazile Giraffen schreiten gemächlich durch die weite Savanne und Elefanten grasen vor dem mächtigen Kilimandscharo. Sie träumen von einer Safari in Ostafrika? Auf diese Naturspektakel dürfen Sie sich in Kenia, Tansania, Ruanda und Uganda freuen.

Weite Ebenen – so weit das Auge reicht

Eine Herde Elefanten in der Savanne mit dem schneebedeckten Kilimanjaro im Hintergrund

Auf Safari in Ostafrika genießen Sie traumhafte Aussichten

Sie assoziieren mit den ostafrikanischen Ländern wahrscheinlich offene Graslandschaften, in denen vereinzelt afrikanische Affenbrotbäume (Baobab) in die Höhe ragen. Völlig zurecht denken Sie an trockene Savannen – sind diese doch Sinnbild des Serengeti Nationalparks. Dieser ist jedes Jahr die Bühne eines faszinierenden Naturschauspiels, doch dazu später mehr. Das UNESCO-Weltnaturerbe erstreckt sich im Norden Tansanias auf knapp 15000 Quadratkilometern. Die Serengeti beheimatet mit mehr als 3000 Tieren die größte Löwenpopulation der Erde. Eine Safari in Ostafrika ohne die restlichen Vertretet der „Big Five“, Nashorn, Leopard, Büffel und Elefant, zu sehen, wäre nicht komplett. Glücklicherweise nennen diese den Nationalpark ebenfalls ihr Zuhause. Auch der kesselförmige Ngorongoro Krater birgt einen unheimlichen Tierreichtum. Sobald Sie die riesigen Flamingoschwärme am Natron-See erblicken, wird sich die Speicherkarte Ihrer Kamera schnell füllen. Ein weiteres beeindruckendes Fotomotiv bietet der Lake Manyara etwas weiter südlich des Ngorongoro Schutzgebietes.

Klassische Safari in Ostafrika

Gehört mit zu den außergewöhnlichen Safaris in Afrika: Heißluftballons über der Savanne in Kenia

Hoch hinaus im Heißluftballon

In Kenia, nahe der tansanischen Grenze, befindet sich der Amboseli Nationalpark: Hier marschieren Elefantenherden durch die offenen Ebenen, in deren Hintergrund der schneebedeckte Kilimandscharo in die Höhe ragt. Die Masai Mara stellt den Klassiker unter den Safari-Destinationen dar. Neben Tierbeobachtungen sollten Sie es sich nicht nehmen lassen, einen Tag mit den Massai zu verbringen und eine völlig andere Kultur kennenzulernen. Da die Unterkünfte in dem beliebten Reiseziel schnell ausgebucht sind, sollten Sie sich möglichst früh um eine Reservierung kümmern. Unsere Reise-Experten helfen Ihnen da gerne weiter. Deutlich abgeschiedener erleben Sie Ihre Safari in Ostafrika im Tsavo Nationalpark. Wandern Sie zu den Lugard-Wasserfällen und betrachten Sie bei den Mzima-Quellen Flusspferde und Krokodile aus nächster Nähe! Tansania, Kenia und Uganda sind durch das dunkle Blau des Victoria-Sees miteinander verbunden. Rund um den zweitgrößten Süßwassersee der Welt lockt eine artenreiche Flora und Fauna, die nur darauf wartet, von Ihnen erforscht zu werden.

Eine niemals endende Reise

Eine Löwin greift ein Gnu aus einer großen Herde an - Szenen einer Safari in Ostafrika

Ein tierisches Highlight in Ostafrika: die „Große Tierwanderung“

Auf der Suche nach Futter- und Wasserquellen ziehen ganzjährig bis zu 1,5 Millionen Gnus, 250000 Zebras und 400000 Thomson-Gazellen rastlos durch die Steppen Tansanias und Kenias. Sie können die „Große Tierwanderung“ im Ngorongoro Schutzgebiet, Serengeti Nationalpark und in der Masai Mara erleben – ohne Frage eine einmalige Safari in Ostafrika. Besonders riskant wird es für die Tiere, wenn sie einen Fluss überqueren müssen, da Krokodile auf genau diese Momente warten. An Land lauern Gefahren wie Löwen, Leoparden und Geparden. Stöbern Sie auf unserer Webseite nach mobilen Safari-Camps, die ihre Zelte dort aufschlagen, wo sich die großen Herden aktuell befinden.

Im Schutz des Regenwalds

Weiblicher Gorilla mit Baby auf dem Arm im grünen Regenwald

Auf einer Safari in Ostafrika sehen Sie vom Aussterben bedrohte Tiere

Eine Safari in Ostafrika bietet Ihnen mehr als Giraffen, Löwen und Elefanten. Je weiter Sie ins Innere des Kontinents reisen, desto dschungelartiger wird die Vegetation. Im Virunga Gebirge in Ruanda und Uganda sowie im Bwindi Impenetrable Forest im Südwesten Ugandas leben die letzten Berggorillas der Welt. In kleinen Gruppen wandern Besucher durch das dichte Grün, wo bunte Vögel und Schmetterlinge umherflattern. In Ugandas Kibale Regenwald besuchen Sie unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen. Rund 500 Primaten klettern hier in den hohen Bäumen umher. Das Schimpansen und Gorilla Trekking in den Regenwäldern Afrikas unterliegt strengen Vorschriften – ein wunderbares Beispiel für nachhaltigen Tourismus in Afrika. Wenn Sie die Primaten live erleben wollen, müssen Sie eine Schutzgebühr zahlen. Somit wird sichergestellt, dass Besucher aus aller Welt den Lebensraum der Tiere möglichst wenig beeinflussen.

Sie sind schon am Packen? Dann setzen Sie sich mit unseren Reise-Experten in Verbindung, um die besten Unterkünfte für Ihre Safari in Ostafrika zu buchen.

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