von Manuela Wilfart am 29. Juli 2020
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Hallo liebe Afrika-Freunde, ich bin Manuela Wilfart. Fremde Länder und Kulturen kennenzulernen war schon immer eine Leidenschaft von mir. Deshalb habe ich auch nicht gezögert, als sich im September 2003 die Möglichkeit ergab, ein Praktikum bei einem kleinen Reiseveranstalter für Fahrradtouren in Kapstadt zu absolvieren. Aus den geplanten sechs Monaten wurden Jahre. Mittlerweile bin ich nun schon 16 Jahre hier – lange genug, um Kapstadt als meine neue Heimat zu bezeichnen. Die Stadt ist einfach großartig und bietet wunderbare Ausflugsmöglichkeiten. Strand, Berge, Fahrradfahren, Laufen, Surfen, Kajaken oder auch einfach nur Spaziergänge – alles ist direkt vor der Haustür möglich. Außerdem leben in Kapstadt die unterschiedlichsten Kulturen zusammen und es wird nie langweilig.

Manuela und Kollegen auf einer Bootsfahrt

Einen Tag auf Safari gemütlich ausklingen lassen, Foto: Manuela Wilfart

Bei Rhino Africa bin ich nun schon seit 2007. Als Teil der Rhino-Familie habe ich unsere Firma von einem damals noch relativ kleinen Reiseveranstalter zum führenden Online-Safariunternehmen Afrikas wachsen sehen. Wir sind zwar alle ein bisschen älter geworden, aber unsere Leidenschaft, unseren Kunden Afrika näher zu bringen, ist nie weniger geworden. Und natürlich haben wir auch unseren Abenteuersinn nicht verloren. Wir entdecken immer noch mit großer Freude neue, spannende Reiseziele für Sie. 

Meine Reisen auf dem afrikanischen Kontinent

Eines der schönsten Privilegien bei Rhino Africa sind die Educational Trips zu den verschiedensten Destination. Ich habe das Glück, schon sehr viele wunderbare Regionen in Afrika besucht zu haben. Hier sind meine persönlichen Highlights.

Rhino Africa Mitarbeiter im Devil's Pool an den Victoria-Fällen

Manu und Kollegen im Devil’s Pool an den Victoria-Fällen

Die Victoria-Fälle sind absolut spektakulär und selbst, wenn sie in der Trockenzeit nicht ganz so viel Wasser führen, kann man dafür zum Beispiel den Devil’s Pool bei Livingstone (in Sambia) besuchen. Dieses Bad ist jedoch nichts für schwache Nerven, da man direkt am Abgrund der Wasserfälle schwimmen geht. Etwas weniger Nervenkitzel, aber dafür ebenso unvergesslich ist ein 30-minütiger Helikopterflug über den Vic Falls, der auch durch die Schluchten bei den Wasserfällen führt. Entspannen kann man sich nach diesen Abenteuern am besten bei einer Bootsfahrt auf dem Sambesi, während die Sonne untergeht. 

Manuela: So abwechslungsreich ist das südliche Afrika

Top-Afrikareise führt auch durchs Okavango Delta

Erleben Sie die Tierwelt im Okavango Delta

Einen Besuch der Victoria-Fälle kann man sehr gut mit einer Safari in Botswana verbinden. Es sind nur rund zwei Stunden Fahrt zum Chobe Nationalpark, der mit seinen riesigen Elefantenherden immer eine Reise wert ist. Von dort fliegt man dann mit einem Kleinflugzeug ins Okavango Delta, eine der unberührtesten Safari-Regionen in Afrika. Die Aktivitäten in den Lodges sind sehr abwechslungsreich und ich empfehle meinen Kunden immer, landbasierte Lodges, die klassische Pirschfahrten anbieten, mit wasserbasierten Lodges zu verbinden. Kaum etwas ist friedlicher, als früh am Morgen mit einem Mokoro übers Wasser der vielen verzweigten Kanälen zu gleiten und zum Beispiel Elefanten beim Trinken zu beobachten. Zudem lege ich Ihnen eine Buschwanderung ans Herz. Nicht nur kann man sich beim Wandern durch die Natur einen ganz anderen Eindruck von der Landschaft verschaffen, sondern auch ausreichend Bewegung zwischen den ganzen Mahlzeiten, die man auf Safari zu sich nimmt, bekommen. 

Ein Highlight von Manuela: berühmte Deadvlei in Namibia

Das Deadvlei in Namibia ist ein atemberaubendes Fotomotiv

Natürlich darf Namibia mit seinen spektakulären Landschaften nicht bei meinen Highlights fehlen. Für mich sind die Dünen im Sossusvlei das absolute Highlight. Von Vorteil ist hier immer, eine Lodge zu buchen, die nahe am Eingang des Namib-Naukluft Nationalparks liegt, damit man den Sonnenaufgang im Deadvlei erleben kann. Sie möchten einen Roadtrip im südlichen Afrika unternehmen? Namibia ist sicherlich eines der einfachsten Länder, die Sie mit einem Mietwagen entdecken können. 

Familienfreundliche Safari-Destinationen 

Im Madikwe Game Reserve gibt es ein kindergerechtes Safariprogramm

Ideal für Familien: Eine malariafreie und sorgenfreie Safari

Als Mutter kann ich es gut nachvollziehen, dass man mit seinem Nachwuchs in einer malariafreien Region auf Safari gehen möchte. Gut, dass es da in Südafrika gleich mehrere Optionen gibt. Das Madikwe Game Reserve an der Grenze zu Botswana ist sicherlich eines der schönsten malariafreien Reservate in Südafrika. Viele Lodges sind familienfreundlich und die Tierbeobachtungen sind phänomenal. Dank dem roten Sand der Kalahari und den Akazienbäumen kann man hier traumhafte Sonnenuntergänge erleben. Die berühmte Garden Route zwischen Kapstadt und Port Elizabeth ist für Familien ebenfalls bestens geeignet. Es gibt unzählige Aktivitäten wie Ziplining, Bungee Jumping, Bootsfahrten und Kayaking. Außerdem können Sie das Birds of Eden und Monkeyland besuchen – bei Kindern immer ein Hit!

Tansania – das ultimative Safari-Erlebnis

Gnus überqueren einen Fluss in Ostafrika

Einmal die Große Gnuwanderung mit eigenen Augen sehen

Eines der Länder, das mich auf meinen Reise am meisten beeindruckt hat, ist Tansania. Die Menschen dort scheinen noch freundlicher als im südlichen Afrika zu sein – falls das überhaupt möglich ist. Meine Kollegen und ich waren insgesamt zehn Tage in diesem traumhaften Land unterwegs. Nach der Ankunft am Kilimanjaro International Airport sollten Sie zunächst eine Nacht in Arusha verbringen. Hier kann man erst einmal richtig ankommen und sich in der Arusha Coffee Lodge entspannen. Lassen Sie sich eine geführte Tour der Kaffeeplantage keinesfalls entgehen! 

Manuela und Kollegen helfen beim Entfernen eines Baums

Straßensperrung der etwas anderen Art in der Serengeti, Foto: Manuela Wilfart

Man kann in Tansania sowohl mit einem privaten Guide im Safari-Jeep reisen oder die verschiedenen Destinationen mit einem Kleinflugzeug anfliegen. Ich empfehle eine Mischung aus beiden Optionen. Im Kleinflugzeug kann man dieses wunderschöne Land aus der Luft betrachten und von Ihrem Guide erfahren Sie viel Wissenswertes über die Geschichte und Kulturen der Region, da Sie viel Zeit im Auto verbringen. Manchmal muss man sogar selbst mit anpacken und wie wir dabei helfen, einen umgefallenen Baum von der Straße zu ziehen. Solche Momente tragen zu einem unvergesslichen Urlaub in Afrika bei.

Manus liebste Safari-Camps in Tansania

Manuela in Ostafrika

Unvergesslicher Ausblick auf die Savanne in Ostafrika, Foto: Manuela Wilfart

Von Arusha aus sind es circa zwei Stunden Fahrt zum Tarangire Nationalpark, der berühmt für seine Elefanten ist. Leoparden lassen sich hier ebenfalls recht häufig aufspüren. Die Chalets der Tarangire Treetops Lodge erreicht man nur über eine Leiter – eben ein echtes Baumhaus! 

Schlafbereich mit Aussicht in der Tarangire Treetops Lodge

Übernachten Sie in einem luxuriösen Baumhaus, Foto: Tarangire Treetops Lodge

Nach dem Besuch im Tarangire sollten Sie auf jeden Fall einen Abstecher in den Lake Manyara Nationalpark einplanen. Nur anderthalb Stunden Autofahrt entfernt erleben Sie hier eine ganz andere Landschaft. Der Nationalpark mit seinen Flamingos ist unheimlich grün. Ein Aufenthalt in der Lake Manyara Tree Lodge ist auf jeden Fall ein Highlight. Von dort aus reist man durch verschiedene Dörfer und den Ort Karatu zum Ngorongoro-Krater. 

Zebras und Flamingos am Lake Manyara

Der Lake Manyara ist bekannt für Flamingos

Der Krater beheimatet unheimlich viele Tiere. Neben den „Big Five“  kann man unter anderem auch Hyänen, Nilpferde und natürlich Zebras sehen. Ihr Guide wird immer ein Picknick dabei haben, welches Sie in der Mitte des Kraters genießen. Bei meinem letzten Besuch hat es so stark geregnet, dass wir beschlossen haben, im Auto zu essen. Und auch dieses Erlebnis war nicht schlecht. Ein Aufenthalt in der Ngorongoro Crater Lodge ist einer der Höhepunkte in Tansania. Als wir von hier abgereist sind, konnte ich verstehen, dass viele unserer Kunden Tränen in den Augen haben, wenn sie diesen magischen Ort verlassen.

Romantisches Abendessen in der Ngorongoro Crater Lodge

Romantisches Dinner am Rande des Kraters, Foto: Ngorongoro Crater Lodge

Am Ende unserer Reise ging es dann in die Serengeti. Das Schutzgebiet ist absolut beeindruckend. Je nachdem, wo sich die Great Migration abspielt, kann man in unterschiedlichen Regionen des Nationalparks übernachten. Neben Gnus, Zebras und Gazellen sehen Sie hier zum Beispiel auch Geparden, ganz klassisch unter Akazienbäumen oder im hohen Gras. Das Serengeti Pioneer Camp ist zwischen Juni und Dezember meine erste Wahl. Ein Flug im Kleinflugzeug von der Serengeti zurück nach Kilimanjaro rundet Ihre Safari-Reise wunderbar ab.

Jetzt schon Ihre Safari-Reise für 2021 planen

Reisen nach Südafrika starten oftmals in Kapstadt

Reisen Sie 2021 nach Afrika, Foto: Katharina Riebesel

Afrika ist immer eine Reise wert! Daher verwundert es uns kaum, dass viele unserer Kunden regelmäßig auf unseren Kontinent zurückkehren. Egal, wohin Sie reisen, jedes Land, jede Region, jede Safari ist anders und Ihnen wird garantiert niemals langweilig. Im Gegenteil, Sie werden alle diese Regionen in Ihr Herz schließen und möglichst schnell wieder zurückreisen wollen. 

„Ich kann mich an keinen Morgen in Afrika erinnern, an dem ich aufgewacht bin und nicht glücklich war” – Ernest Hemingway

X Rhino Africa Consultants

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