Mai 24

Schnorcheln und Tauchen rund um Sansibar

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Mai 24, 2021

Korallenriffe sind eine Welt für sich: Seeanemonen in Rot und Violett stechen als bunte Farbtupfer im prächtigen Unterwasserdschungel hervor. Kleine Fische schwimmen ebenso wie Meeresschildkröten, Rochen und Haie durch die lebhafte Welt unterhalb der Meeresoberfläche. Ohne Schnorchel und Taucherbrille fliegen Sie sowieso nicht in den Urlaub? Dann sollten Sie es in den nächsten Ferien mit Schnorcheln und Tauchen rund um Sansibar versuchen. Die Inselgruppe vor Tansania ist ein wahres Paradies für alle, die nicht genug von der faszinierenden Wunderwelt unter Wasser bekommen können. Wir verraten Ihnen, wo Sie die besten Spots finden.

Mnemba Atoll

Ein bunter Fischschwarm an einem Korallenriff - Schnorcheln und Tauchen rund um Sansibar
Auf Tauchkurs am Mnemba Atoll, Foto: Kamal Karim

Starten wir unsere Reisetipps gleich mit einem Kracher: dem Mnemba Atoll – ganz klar die beste Adresse für Taucher vor Tansania. Auf fast sieben Kilometern Länge erstreckt sich vor den weißen Sandstränden von Mnemba Island ein einzigartiges Korallenriff. Tausende bunte Fische schwimmen hier ebenso wie die gefährdeten Grünen Meeresschildkröten durchs türkisblaue Wasser. Beim Schnorcheln erleben Sie unter anderem elegante Halfterfische, Paletten-Doktorfische und Clownsfische – fast den kompletten Cast von „Findet Nemo“.

Ein blauer Paletten-Doktorfisch unter Wasser
Paletten-Doktorfisch

Wer mag, kann gut und gerne seinen gesamten Urlaub damit verbringen, die Unterwasserwelt beim Tauchen vor Mnemba Island zu erkunden. Anfänger finden rund um Wattabomi geeignete Spots, sich ans Tauchen zu gewöhnen. An diesem Riff erwarten Sie echte Superlative: Majestätische Walhaie bewohnen die Gewässer rund ums Mnemba Atoll ebenso wie Buckelwale (von Juli bis September).

Pemba Island

Die Insel Pemba aus der Vogelperspektive - Schnorcheln und Tauchen rund um Sansibar
Die Insel Pemba von oben

Sie wollten schon immer mal Mantarochen aus nächster Nähe beobachten? Dieser Traum wird am Manta Point vor Pemba Island wahr. Auf Ihrem Tauchgang durch das durchschnittlich 26 Grad Celsius warme Wasser erblicken Sie auch diverse andere Meeresbewohner – und das aus bis zu 40 Meter Entfernung. Die Bedingungen hier könnten nicht besser sein! Der Pemba Channel und insbesondere die Region um Mesali gelten nicht umsonst als eine der besten Tauchspots in Ostafrika: Hier sehen Sie unterhalb der Wasseroberfläche mehr als 320 unterschiedliche Korallenarten.

Ein gelblicher Indischer Rippen-Falterfisch sucht nach Nahrung auf dem Meeresboden
Indischer Rippen-Falterfisch, Foto: Bernard E. Picton

Erfahrene Taucher werden in Fundu auf ihre Kosten kommen. Nur wenige Wassersportler suchen diese Gegend auf, sodass Sie ganz in Ruhe riesige Napoleon-Lippfische aufspüren können.

Mafia Island

Eine Muräne guckt aus einem bunten Korallenriff hervor
Mürane – ein aalartiger Fisch

Wer sich fürs Schnorcheln und Tauchen rund um Sansibar interessiert, kommt an der paradiesischen Insel Mafia Island südlich der Hauptinsel nicht vorbei. Leidenschaftliche Schnorchler können vor den mit Palmen gesäumten Stränden mit Walhaien schwimmen. Um diese Begegnungen für immer festzuhalten, lohnt sich die Investition in eine wasserfeste Kamera. Am Tauchspot The Pinnacle geht es bis zu 24 Meter tief ins Blau. Während Sie an Korallenriffen vorbeigleiten, gucken Muränen hier und da aus den bunten Formationen hervor. Nahe des sandigen Meeresbodens haben Sie die Chance, Tiere wie die ulkig aussehenden Seefledermäuse zu entdecken.

Chumbe Island

Nahaufnahme eines bunten Papageifisches
Papageifisch

Chumbe Island birgt einen der beeindruckendsten Unterwassergärten der Welt und ist damit ein Paradies für Schnorchler. Seit 1994 ist die 0,25 Quadratkilometer große Privatinsel mit seinem Korallenriff ein Nationalpark. Begrenzter Ökotourismus schützt die unheimliche Artenvielfalt im Chumbe Island Coral Park, der nur sieben Kilometer von Sansibar entfernt ist. In geheimnisvoller Atmosphäre erspähen Sie Hummer, die unter Korallen hervorgucken, fotografieren Graue Stechrochen und bestaunen bunte Papageifische. Tauchen ist am Chumbe Reef Sanctuary nicht erlaubt, aber Sie finden rund um Sansibar glücklicherweise diverse Alternativen.

Zanzibar Island

Reetgedeckte Hütten direkt am türkisblauen Meer, in dem kleine Boote schwimmen
Der traumhafte Strand von Nungwi

Selbstverständlich existieren auf der Hauptinsel viele Orte, wo Taucherbrille und Flossen zum Einsatz kommen. Vor den weißen Stränden im Osten der Insel befinden sich erstklassige Spots. Das Fischerdorf Matemwe im Nordosten lockt Wassersportler mit seiner Nähe zum Mnemba Atoll. Nach Ihrem Schnorchel- oder Tauchausflug entspannen Sie am kilometerlangen Sandstrand oder schlendern über einen lokalen Fischmarkt. Am nördlichsten Zipfel von Sansibar, in Nungwi, ziert ebenfalls ein tropischer Palmenstrand die Küstenlandschaft. Hier erfahren Sie, wie die traditionellen Dhows gebaut werden und gehen anschließend eine Runde tauchen. Wie Sie sehen, können Sie auf der Hauptinsel Schnorcheln und Tauchen rund um Sansibar bestens mit kulturellen und kulinarischen Aktivitäten verbinden.

Tumbatu Island

Ein winziger Bryaninops, der in Orange schimmert
Bryaninops, Foto: Jenny Huang

Rund sechs Kilometer nördlich von Nungwi begeben Sie sich in die unberührte Natur der sagenumwobenen Insel Tumbatu Island. Das seichte Wasser ermöglicht es Urlaubern, seltene blau-gelbe Nasenmuränen und winzige Bryaninops zu bewundern. Auch aus kultureller Sicht ist die Insel äußerst interessant. Lernen Sie das Leben des Tumbatu-Volks auf dem autofreien Eiland kennen!

Wann ist die beste Zeit zum Schnorcheln und Tauchen rund um Sansibar?

Weißer Sandstrand und dahinter türkisblaues Meer sowie ein Dhow
Traumstrand von Sansibar, Foto: Lucas Metz

März, Oktober und November sind die besten Monate für einen Schnorchel- oder Tauchurlaub auf Sansibar. Während dieser Monate ist es weder regnerisch noch windig und die Sicht unter Wasser am besten. Wenn Ihnen Regen nichts ausmacht – man ist beim Schnorcheln und Tauchen ja sowieso bereits im Wasser – dann können Sie auch April und Mai für einen Urlaub in Betracht ziehen. Wind aus südlicher Richtung von Juni bis September und Nordwind von Dezember bis Februar führen dazu, dass Ausflüge in diesen Zeiträumen oftmals aufgrund hohen Wellengangs abgesagt werden müssen.

Schnorcheln und Tauchen rund um Sansibar sollte unbedingt auf Ihrem Reiseplan stehen, Foto: Jakob Owens

Ihnen ist nach dem Lesen nach Schnorcheln und Tauchen rund um Sansibar? Wenn Sie am liebsten gleich nächste Woche ins Flugzeug steigen möchten, brauchen Sie lediglich unsere Reiseexperten zu kontaktieren. Diese helfen Ihnen mit der Planung eines maßgeschneiderten Traumurlaubs. Sie kennen weitere erstklassige Orte zum Schnorcheln und Tauchen? Dann schreiben Sie uns gerne einen Kommentar!

Noch mehr über Sansibar erfahren Sie hier:

Der ultimative Reiseführer: Sansibar

Die schönsten Unterkünfte auf den Inseln im Indischen Ozean


Tags

Insel, Sansibar, Schnorcheln, Tauchen


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Über den Autor

Katharina Riebesel

Katharina ist eine Journalistin und Autorin aus Hamburg. Die vergangenen Jahre hat sie sowohl in der Hansestadt als auch in Kapstadt gelebt. Das Jetset-Leben hat ihr zwar Spaß gebracht, aber nun hat sie sich endgültig in der Mother City niedergelassen. Katharina ist eine Teamplayerin und glücklich darüber, zum Rhino Team zu gehören. 2010 ist sie erstmals in die Regenbogennation gereist, um ein Auslandssemester an der Universität in Stellenbosch zu absolvieren. Sie hat sich sofort in Südafrika verliebt – ein bestimmter gutaussehender Surfer hat es ihr besonders angetan. Wandern, Segeln, Kochen und Essen sind ihre Lieblingsbeschäftigungen, wenn sie nicht gerade fleißig an Blogartikeln schreibt.

  • Hallo Zusammen
    Wir möchte im Oktober/November auf Sansibar.
    Dabei möchte ich auch tauchen und auch gerne mit Riffhaien 

    Wir haben diverse schöne Hotels im Süden und Südosten gefunden.
    Allerdings lese ich nur von Tauchplätzen im Norden der Insel..kann man im Süden auch tauchen?

    Oder wäre es besser im Norden nach Hotels zu schauen?

    • Lieber Tobias,

      vielen Dank für Ihre Nachricht.

      Selbstverständlich können Sie auch im Süden ein Hotel buchen. Allerdings gilt das Mnemba Atoll im Nordosten der Insel als die beste Tauchdestination. Hier können Sie auch mit etwas Glück Riffhaien begegnen. Vielleicht bietet Ihr Hotel an der südlichen Küste sogar Ausflüge ans Mnemba Atoll an. Ansonsten helfen unsere Reiseexperten Ihnen gerne dabei, die perfekte Unterkunft im Norden von Sansibar zu finden: https://www.rhinoafrica.com/de/kontakt

      Liebe Grüße aus Kapstadt

      Katharina

  • Hallo

    wir wollen im Oktober 2020 unseren Urlaub in Sansibar verbringen.
    Nun meine Frage, gibt es ein Strandhotel wo man schöne Schnorchelgebiete direkt am Strand hat.

    Danke

  • Hallo,
    Wir möchten gerne im März nach Sansibar und mit Walhaien schnorcheln.

    Gibt es Stellen wo man direkt einen Ausflug buchen kann? Ist März eine passende Jahreszeit dazu?

    Vielen Dank.

  • Hallo,
    Ich würde gerne im Juli Schnorchel- und Strandferien auf Sansibar verbringen. Habe gelesen, dass dann die beste Reisezeit ist. Ratest du aber vom Schnorcheln ab in dieser Zeit?
    LG

  • Hallo,

    toller Bericht! Mnemba Atoll möchte ich auf jeden Fall auch erkunden.
    Bei der besten Zeit zum Schnorcheln wird erwähnt, dass dies auch in den Monaten April und Mai während der Regenzeit möglich ist.

    Ist das Meer dann nicht zu aufgewühlt oder unruhig und die Sicht dadurch entsprechend beeinträchtigt? Oder der Wellengang dementsprechend stärker?

    Vielen Dank schon einmal 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Melanie

    • Hi Melanie,

      vielen Dank für Ihre Nachricht. Die beste Zeit zum Schnorcheln ist im Oktober und November. Auch März bietet sich an. Diese Monate liegen normalerweise außerhalb der Regenzeit und starke Winde gibt es dann ebenfalls selten. Die Sicht in der Regenzeit ist nicht so gut wie in den anderen Monaten, aber ein Tauchausflug wäre dennoch möglich. Anders sieht es bei starkem Wind und Wellengang aus. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. 🙂

      Liebe Grüße aus Kapstadt,

      Katharina

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